Kapitalisierung Band I: Marx’ Non-Ökonomie

Kapitalisierung Band I: Marx’ Non-Ökonomie

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Beschreibung

Autopoiesis des Kapitals meint nicht die Reproduktion eines automatischen Subjekts, sondern bezeichnet immer nur dieselbe Reproduktion. Indem das Kapital sich setzt, wiederholt es sich. Es gilt deshalb, das Kapital von vornherein als eine Gesamtkomplexion zu beschreiben, denn nur in diesem Rahmen zeigt sich die Konkurrenz zwischen den Einzelkapitalen als ein Spiel der Identität und Differenz, der Setzung und der Wiederholung. In diesem Kontext wird auch zu diskutieren sein, ob sich der Term ökonomische Basis als »Determination- in-der-letzten-Instanz« mit dem Begriff der Quasi-Transzendentalität des Kapitals (als Gesamtkomplexion) und schließlich der Kontingenz des gegenwärtigen spekulativen Kapitals verträgt.

Im Zuge der Konstruktion eines Non-Marxismus versucht Szepanski im Durchgang durch die Marx‘schen Texte eine Beschreibung des Phänomens der Kapitalisierung vorzunehmen. Dies bedeutet, aus den Marx‘schen Texten ein begriffliches Material zu kondensieren, das Probleme anzeigt, die solche der kapitalistischen Realität sui generis sind. Herangezogen werden u. a. die um das ökonomische Mathem und die Aktualisierung des Differenzianten Wert kreisende semio-ökonomische Analyse von Harald Strauß, die von Derrida inspirierte Lesart eines Marx der unabschließbaren Texte bei Hans-Joachim Lenger oder die fragmentarischen Passagen eines Hans-Dieter Bahr zum maschinellen Mehrwert.


LAIKA Verlag: LAIKAtheorie, www.laika-verlag.de, ISBN: 978-3-944233-12-3